Nervenkompression |
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Krankheiten peripherer Nerven
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Definition: |
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Symptome
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Schmerzen, Kribbeln oder Mißempfindungen im Bereich des Nervenversorgungsgebietes. Die Beschwerden können durch Reize ausgelöst werden (z.B. Trigeminusneuralgie) oder in den Morgenstunden verstärkt auftreten (Karpaltunnelsyndrom), durch bestimmte Körperpositionen verstärkt werden (Ulnarissyndrom) oder unabhängig von äußeren Auslösern auftreten. |
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Ursachen
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Manche Nerven verlaufen durch anatomische Engstellen, die bei weiterer Verengung zu einem Druck auf den Nerven führt. Bei der Trigeminusneuralgie ist es zumeist ein Gefäß das auf den Nerven drückt. Genau wie bei akuten Nervenverletzungen führt auch eine chronische Schädigung zu den Symptomen. Kommt es im Nervenbündel, welches in den verschiedenen Strängen ein-und ausgehende Signale transportiert zu "Leitungsbrüchen" oder einem Schaden der Isolierung können Berührungssignale auf die Schmerzfasern überspringen. So ist auch der Phantomschmerz ein Kurzschluss zwischen Nervenfasern. |
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Diagnostik
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Die Beschwerdesymptomatik ist zumeist eindeutig, dennoch wird immer eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeiten bei einem Neurologen erfolgen. |
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Prognose
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Bei Kompressionssyndromen führt die operative Behandlung in 90% zu einer drastischen Verbesserung der Beschwerden. Andere Syndrome werde initial medikamentös und durch konservative Verfahren behandelt. Auch hier kann bei nicht ausreichendem Behandlungserfolg einer Operation indiziert sein, aber hier ist ein abgestuftes Vorgehen die beste Methode. Hier wird in der 1. Stufe mit Methoden gearbeitet, die kaum Nebenwirkungen aufweisen. |
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